G26 Untersuchung für Atemschutzträger in Neumarkt – Prüfung nach DGUV Grundsatz
Atemschutztauglichkeit prüfen – für Feuerwehr, THW, Betriebe und Hilfsorganisationen im Raum Neumarkt
Die G 26 Untersuchung – auch Atemschutztauglichkeitsuntersuchung genannt – ist nach DGUV Grundsatz 312-001 gesetzlich vorgeschrieben für alle Personen, die als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden. Betroffen sind freiwillige Feuerwehren, das Technische Hilfswerk (THW), Betriebsfeuerwehren sowie gewerbliche Einsatzkräfte. In meiner Praxis in Neumarkt führe ich diese Untersuchung in enger Abstimmung mit den lokalen Feuerwehren und dem THW durch.
Bei der Untersuchung wird geprüft, ob gesundheitliche Einschränkungen gegen den Einsatz unter Atemschutz sprechen. Einsatzkräfte arbeiten unter extremen Bedingungen – hohe Temperaturen, schwere Ausrüstung und akuter Stress belasten Herz, Kreislauf und Lunge erheblich. Nur wer die gesundheitlichen Voraussetzungen nach DGUV Vorschrift 49 erfüllt, darf als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden.
Der Untersuchungsumfang richtet sich nach dem DGUV Grundsatz 312-001 (ehemals G 26). Neben einer umfassenden körperlichen Untersuchung umfasst die G 26 Atemschutzuntersuchung ein Belastungs-EKG (Ergometrie) zur Überprüfung der Herzleistung sowie einen Lungenfunktionstest (Spirometrie). Alle erforderlichen Geräte – EKG, Ergometer, Spirometer – sind direkt in meiner Praxis in Neumarkt vorhanden.
Die G 26 Untersuchung ist keine reine Formalität – sie schützt Einsatzkräfte vor gesundheitlichen Notfällen im Einsatz und sichert die Handlungsfähigkeit der gesamten Mannschaft. Je nach Alter muss die Tauglichkeit alle drei Jahre (bis 50 Jahre) oder jährlich (ab 50 Jahren) nachgewiesen werden. Als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie sowie aktiver Feuerwehrarzt der Feuerwehr Berg bei Neumarkt biete ich in meiner Praxis in Neumarkt eine zuverlässige, zeitsparende Durchführung an. Die Untersuchung ist eine IGeL-Leistung und wird nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Die Kosten trägt in der Regel die entsendende Organisation (Feuerwehr, Gemeinde, Betrieb). Sprechen Sie uns für Gruppenuntersuchungen gerne direkt an.
Warum ist die G26 Untersuchung notwendig?
Das Tragen von Atemschutzgeräten (PA-Gerät, Pressluftatmer) gehört zu den körperlich anspruchsvollsten Tätigkeiten im Einsatzdienst. Starke körperliche Anstrengung, Temperaturen von bis zu 60 °C im Brandeinsatz und akute Stresssituationen belasten Herz, Kreislauf und Atmung extrem. Eine nicht erkannte Vorerkrankung – etwa eine unbehandelte Herzrhythmusstörung oder ein eingeschränkter Lungenwert – kann im Ernstfall lebensgefährlich sein.
Mit der G 26 Untersuchung wird überprüft, ob Einsatzkräfte die gesundheitlichen Anforderungen erfüllen. So wird die Sicherheit im Einsatz gewährleistet und das Risiko für gesundheitliche Schäden minimiert. Die Untersuchung ist daher gesetzlich vorgeschrieben und muss in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.
Welche G26 Stufe ist für mich relevant?
Je nach Einsatzbereich und Atemschutzgerät gibt es unterschiedliche Anforderungen. In der Praxis wird häufig zwischen leichteren und schwereren Atemschutz Tätigkeiten unterschieden. Welche Einstufung für Sie passend ist, klären wir vorab kurz mit Ihrer Organisation oder anhand Ihrer Aufgabe im Einsatzdienst.
G26.3 bei schwerem Atemschutz
Wenn schwerer Atemschutz vorgesehen ist, spielt die körperliche Belastbarkeit eine zentrale Rolle. In der Untersuchung wird das unter anderem über die Ergometrie überprüft. Die konkreten Anforderungen werden im Termin transparent besprochen.


Ihr Untersucher:
Dr. med. Johannes Heck
- Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
- Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
- Aktiver Feuerwehrarzt der Freiwilligen Feuerwehr Berg bei Neumarkt/Opf.
- Langjährige Erfahrung in der Durchführung von G 26 Untersuchungen nach DGUV Grundsatz 312-001
- Alle Untersuchungsgeräte (Ergometer, EKG, Spirometer) direkt in der Praxis vorhanden – keine externe Überweisung notwendig.
Ablauf der G26 Untersuchung
Die Untersuchung orientiert sich an den aktuellen Vorgaben der DGUV und umfasst mehrere Bausteine, die zusammen ein belastbares Bild der gesundheitlichen Eignung ergeben:
Im Anschluss an die Untersuchung erhalten Sie eine klare Rückmeldung zum Ergebnis. Sie erfahren, ob die uneingeschränkte Atemschutztauglichkeit vorliegt oder Einschränkungen bestehen.
Vorteile für Sie
Ich lege Wert auf eine praxisnahe, zügige und gründliche Durchführung der Untersuchung. Das bedeutet für Sie:
So können Sie sicher sein, dass Ihre Untersuchung nach der DGUV Vorschrift 49 Atemschutz zuverlässig erfolgt und Ihnen Klarheit über Ihre Einsatzfähigkeit gibt.
Verantwortung von Organisationen und Arbeitgebern
Für Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Unternehmen mit Atemschutzpflicht ist die G 26 Untersuchung ein zentraler Baustein der gesetzlichen Fürsorgepflicht nach § 3 ArbSchG und DGUV Vorschrift 49. Arbeitgeber und Einsatzleiter sind verpflichtet sicherzustellen, dass ausschließlich taugliche Personen unter schwerem Atemschutz eingesetzt werden. Durch regelmäßige Wiederholungsuntersuchungen bleibt nicht nur die Sicherheit der einzelnen Einsatzkraft gewährleistet – auch die Einsatzbereitschaft der gesamten Mannschaft wird dauerhaft gesichert. Wir betreuen Feuerwehren und Betriebe aus dem gesamten Landkreis Neumarkt i.d.OPf. sowie aus den Landkreisen Regensburg, Amberg-Sulzbach und Nürnberger Land. Sprechen Sie uns für die Planung von Sammeluntersuchungen gerne an.
Häufige Fragen zur G 26 Untersuchung

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