G 26 Untersuchung für Atemschutzträger in Neumarkt in der Oberpfalz
Eignungsuntersuchung nach G 26 für Feuerwehr, THW und Einsatzkräfte
Die G 26 Untersuchung ist ein gesetzlich vorgeschriebener Check-Up für Feuerwehrkameraden der freiwilligen Feuerwehren, aber auch des technischen Hilfswerkes (THW), welche an der Tätigkeit als Atemschutzträger teilnehmen wollen. Diese Untersuchung wird in Zusammenarbeit mit den hiesigen Feuerwehren und dem THW durchgeführt.
Bei der Unteruchung wird geprüft, ob es gesundheitliche Einwände gegen diese körperlich schwere Arbeit gibt. Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Mitglieder des Technischen Hilfswerks arbeiten unter Bedingungen, die Herz, Kreislauf und Lunge stark beanspruchen. Nur wer die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt, darf unter schwerem Atemschutz tätig sein.
Die Untersuchung nach Atemschutz G 26 ist keine reine Formalität, sondern schützt sowohl die Einsatzkraft selbst als auch die Menschen, die auf schnelle Hilfe angewiesen sind. In meiner Praxis in Neumarkt führe ich diese Untersuchung zuverlässig und mit langjähriger Erfahrung durch.
Warum ist die G 26 Untersuchung notwendig?
Das Tragen von Atemschutzgeräten gehört zu den anspruchsvollsten Tätigkeiten im Einsatzdienst. Starke körperliche Anstrengung, hohe Temperaturen und Stresssituationen belasten den Körper erheblich. Eine nicht erkannte Einschränkung der Leistungsfähigkeit oder Vorerkrankung kann im Ernstfall lebensgefährlich sein.
Mit der G 26 Untersuchung wird überprüft, ob Einsatzkräfte die gesundheitlichen Anforderungen erfüllen. So wird die Sicherheit im Einsatz gewährleistet und das Risiko für gesundheitliche Schäden minimiert. Die Untersuchung ist daher gesetzlich vorgeschrieben und muss in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.
Welche G26 Stufe ist für mich relevant?
Je nach Einsatzbereich und Atemschutzgerät gibt es unterschiedliche Anforderungen. In der Praxis wird häufig zwischen leichteren und schwereren Atemschutz Tätigkeiten unterschieden. Welche Einstufung für Sie passend ist, klären wir vorab kurz mit Ihrer Organisation oder anhand Ihrer Aufgabe im Einsatzdienst.
G26.3 bei schwerem Atemschutz
Wenn schwerer Atemschutz vorgesehen ist, spielt die körperliche Belastbarkeit eine zentrale Rolle. In der Untersuchung wird das unter anderem über die Ergometrie überprüft. Die konkreten Anforderungen werden im Termin transparent besprochen.

Ablauf der G 26 Untersuchung
Die Untersuchung orientiert sich an den aktuellen Vorgaben der DGUV und umfasst mehrere Bausteine, die zusammen ein belastbares Bild der gesundheitlichen Eignung ergeben:
Im Anschluss an die Untersuchung erhalten Sie eine klare Rückmeldung zum Ergebnis. Sie erfahren, ob die uneingeschränkte Atemschutztauglichkeit vorliegt oder Einschränkungen bestehen.
Vorteile für Sie
Ich lege Wert auf eine praxisnahe, zügige und gründliche Durchführung der Untersuchung. Das bedeutet für Sie:
So können Sie sicher sein, dass Ihre Untersuchung nach der DGUV Vorschrift 49 Atemschutz zuverlässig erfolgt und Ihnen Klarheit über Ihre Einsatzfähigkeit gibt.
Verantwortung von Organisationen und Arbeitgebern
Für Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Unternehmen mit Atemschutzpflicht ist die G 26 Untersuchung ein wichtiger Bestandteil der Fürsorgepflicht. Arbeitgeber und Einsatzleiter tragen die Verantwortung, dass nur geeignete Personen unter schwerem Atemschutz eingesetzt werden. Durch die regelmäßige Überprüfung wird nicht nur die Sicherheit der einzelnen Einsatzkraft gewährleistet, sondern auch die Leistungsfähigkeit der gesamten Mannschaft. So wird verhindert, dass es im Ernstfall zu gesundheitlichen Notfällen kommt, die den Einsatz gefährden könnten.
Häufige Fragen zur G 26 Untersuchung
Die G 26 Untersuchung ist in bestimmten Abständen verpflichtend. Jüngere Einsatzkräfte (ab dem 18 Lebensjahr und abgelegter Truppmann Ausbildung) müssen sich in der Regel alle drei Jahre untersuchen lassen. Ab dem 50 ten Lebensjahr findet diese Untersuchung jährlich statt. So wird sichergestellt, dass die gesundheitliche Eignung dauerhaft gegeben ist.
Die Fristen für die Nachuntersuchung sind streng nach Alter gestaffelt:
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Bis 18 Jahre: Jährliche Untersuchung.
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18 bis 50 Jahre: Untersuchung alle 36 Monate (3 Jahre).
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Über 50 Jahre: Untersuchung alle 12 Monate (jährlich). Eine vorzeitige Untersuchung ist erforderlich, wenn der Atemschutzgeräteträger länger als sechs Wochen schwer erkrankt war oder Anzeichen für eine geminderte Belastbarkeit vorliegen.
Rechnen Sie mit etwa 30 bis 60 Minuten. Je nach individueller Situation und zusätzlicher Diagnostik kann die Dauer etwas variieren. Da Belastungstests dazugehören, ist bequeme Kleidung empfehlenswert.
Die Untersuchung nach DGUV-Grundsatz umfasst standardmäßig folgende Module:
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Anamnese & körperliche Untersuchung: Erfassung der Krankengeschichte.
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Spirometrie: Messung der Lungenfunktion (Lungenvolumen und Atemflusswege).
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Ruhe- und Belastungs-EKG (Ergometrie): Prüfung der Herz-Kreislauf-Leistung.
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Urin-Status: Test auf Zucker, Eiweiß und Blut.
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Seh- und Hörtest: Prüfung der Sinnesorgane auf Basistauglichkeit.
Für die Einstufung als tauglich für schweren Atemschutz (G26.3) müssen Sie eine körperliche Leistung von 3,0 Watt pro Kilogramm Körpergewicht erbringen. Die erforderliche Zielbelastung und die dazugehörigen Werte werden im Rahmen der Ergometrie individuell ermittelt und mit Ihnen direkt im Anschluss besprochen.
Sollten gesundheitliche Einschränkungen festgestellt werden, bespreche ich mit Ihnen die weiteren Schritte. Manchmal reicht eine Nachuntersuchung oder eine Anpassung der Belastung. Ziel ist es, Ihre Sicherheit und die der Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Bitte bringen Sie Ihren Impfpass, vorhandene Arztberichte und falls vorhanden aktuelle Medikamente mit. Diese Informationen helfen uns, ein vollständiges Bild Ihrer gesundheitlichen Situation zu gewinnen.
Die G 26 Untersuchung gehört in der Regel zu den individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Die Kosten werden daher nicht von der Krankenkasse übernommen, sondern direkt von der Organisation, der Gemeinde oder dem Patienten getragen.
Für die Untersuchung ist in der Regel kein Nüchternsein erforderlich. Da ein Belastungs EKG durchgeführt wird, ist eine leichte Mahlzeit davor sinnvoll. Medikamente nehmen Sie üblicherweise wie gewohnt ein, sofern im Vorfeld nichts anderes vereinbart wurde.